3 Euro retten seine Welt

 

 

 

 

 

Startseite > Abkassieren > September 2008

 

Abkassieren und Verschwenden

September 2008

 

Aktuelles zur Steuereintreibung, zu Staatsfinanzen und zur Steuerverschwendung

 

August 2008     Oktober 2008

 

 


Die Teuerungsrate in der Eurozone im August bei 3,8 Prozent

28.09.2008

Die Jahresteuerung in der Eurozone hat sich im August erwartungsgemäß etwas abgeschwächt. Die Verbraucherpreise erhöhten sich auf Jahressicht um 3,8%, während sie im Vormonatsvergleich um 0,1% sanken, wie Eurostat mitteilte. Die Vorabschätzung für die Jahresrate wurde damit wie erwartet bestätigt.

Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht Preisstabilität nur bei einem Wert von unter oder knapp bei 2,0 Prozent gewahrt.

Übersicht:

Teuerung in der Eurozone % *
   
August 2008 3,8
Juli 2008 4,0
   
Juni 2008 4,0
Mai 2008 3,7
April 2008 3,3
   
März 2008 3,6
Februar 2008 3,3
Januar 2008 3,2
   
Dezember 2007 3,1

  * gegenüber Vorjahresmonat

Die schlimmste Steuer auf den Besitz von Geld ist die Inflation (Helmut Schlesinger)


Teuerung in Deutschland bleibt im August über 3 Prozent

25.09.2008

Die Teuerung in Deutschland verharrt trotz einer Entspannung bei den Preisen für Heizöl und Kraftstoffe auch im August über der Drei-Prozent-Marke. Die jährliche Inflationsrate betrug 3,1 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit und bestätigte damit die erste Schätzung.

Noch immer liegt die Rate über der Marke 2,0 Prozent, bis zu der die Europäische Zentralbank (EZB) Preisstabilität gewahrt sieht. Der niedrigste Wert für Deutschland in diesem Jahr war im April mit 2,4 Prozent erreicht worden.

Übersicht:

Teuerung in Deutschland % *
   
August 2008 3,1
Juli 2008 3,3
   
Juni 2008 3,3
Mai 2008 3,0
April 2008 2,4
   
März 2008 3,1
Februar 2008 2,8
Januar 2008 2,8
   
Dezember 2007 3,1

  * gegenüber Vorjahresmonat

Die schlimmste Steuer auf den Besitz von Geld ist die Inflation (Helmut Schlesinger)


Finanzierungssaldo per August 2008 bei -26,115 Mrd. Euro

24.09.2008

 

Entwicklung des
Bundeshaushalts
in Millionen Euro

Soll 2008
Januar
-
August 2008
     
Ausgaben 283.200 196.651
     
Einnahmen 271.051 170.536
 davon Steuereinnahmen 237.955 150.416
     
Finanzierungssaldo -12.149 -26.115

  Quelle: BMF

Der Finanzierungssaldo des Bundes liegt per August bereits bei -26,115 Mrd. Euro und damit um 13,966 Mrd. Euro höher als für das gesamte Jahr 2008 geplant.


Finanzminister Steinbrück blockiert Mehrwertsteuersenkung

15.09.2008

Eine EU-weite Senkung der Mehrwertsteuer für besonders dienstleistungsintensive Unternehmen oder umweltfreundliche Produkte kommt zunächst nicht zustande.

Bei einem Treffen der EU-Finanzminister am Samstag blockierte unter anderem der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück den Plan. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, den einzelnen EU-Staaten freizustellen, ob sie auf arbeitsintensive Dienstleistungen den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 5 bis 15 Prozent anwenden wollen.

18 Länder wenden den niedrigeren Satz heute schon auf einzelne Dienstleistungen an, diese Ermäßigungen sind indes bis 2010 befristet.


Finanzierungssaldo per Juli 2008 bei -27,843 Mrd. Euro

10.09.2008

 

Entwicklung des
Bundeshaushalts
in Millionen Euro

Soll 2008
Januar
-
Juli 2008
     
Ausgaben 283.200 176.418
     
Einnahmen 271.051 148.575
 davon Steuereinnahmen 237.955 130.746
     
Finanzierungssaldo -12.149 -27.843

  Quelle: BMF

Der Finanzierungssaldo des Bundes liegt per Juli bereits bei -27,843 Mrd. Euro und damit um 15,694 Mrd. Euro höher als für das gesamte Jahr 2008 geplant.


Einsparungen von 4 Milliarden Euro möglich

 

08.09.2008

Bund, Länder und Gemeinden könnten jährlich mindestens vier Milliarden Euro einsparen, wenn sie ihre Einkäufe effektiver organisieren würden.

Dies geht aus einer Studie der Finanzwissenschaftler Helmut Seitz von der Technischen Universität Dresden und Stephan Frettlöhr vom Beratungsunternehmen A.T. Kearney hervor. Danach wären die Einsparungen durch einen zentralisierten Einkauf sowie «privatwirtschaftliche Einkaufsmethoden» für Materialien und Dienstleistungen erreichbar.

Die Studie macht Sparvorschläge, die angesichts einer sich anbahnenden Rezession, des abgekühlten Konsumklimas und drohender Haushaltslücken von erheblicher Bedeutung sein könnten.


Entwicklung der Geldmenge M3 - ein Inflationsindikator?

06.09.2008

Der Wert für das Wachstum der Geldmenge M3 soll im Einklang mit der Definition des EZB-Rates von Preisniveaustabilität stehen und der Erreichung dieses zentralen Zieles der EZB dienen. Die EZB hat im Rahmen ihrer geldpolitischen Strategie diesen Referenzwert auf 4,5% p.a. festgelegt Der Zuwachs liegt in Deutschland seit November 2007 und in der Eurozone seit März 2007 kontinuierlich über 10,0% p.a. und somit deutlich über der EZB-Referenzrate von 4,5%.

Nach Einschätzung der Notenbank beinhaltet das starke Geldmengenwachstum mittel- bis längerfristig ein Aufwärtsrisiko für die Preisentwicklung. Die EZB sieht Preisstabilität bei einer Teuerung von "unter aber nahe 2%" erreicht.

Interessant ist, dass sich seit November 2007 das deutsche Geldmengenwachstum dem europäischen Geldmengenwachstum angleicht.

Übersicht:

Jahr/
Monat
M3* Deutschland zum
VJ in
%
T** in % M3 Eurozone zum
VJ in
%
T in %
             
2008-06 1.931.940 10,7 3,3 9.063.633 10,0 4,0
2008-05 1.925.601 11,9 3,0 9.048.643 11,0 3,7
2008-04 1.911.949 11,8 2,4 8.958.871 11,1 3,3
             
2008-03 1.891.754 11,2 3,1 8.868.549 10,8 3,6
2008-02 1.887.127 11,9 2,8 8.799.395 12,2 3,3
2008-01 1.871.631 11,3 2,8 8.779.027 12,4 3,2
             
2007-12 1.857.162 11,0 3,1 8.685.278 11,5 3,1
2007-11 1.832.072 10,2 3,2 8.575.727 12,6 3,1
2007-10 1.784.392 8,9 2,8 8.481.663 12,2 2,6
             
2007-09 1.790.662 8,7 2,7 8.379.361 11,2 2,1
2007-08 1.763.214 7,8 2,2 8.286.082 11,5 1,7
2007-07 1.748.005 7,4 2,1 8.280.869 11,8
             
2007-06 1.743.960 6,1 1,9 8.229.084 11,3
2007-05 1.720.630 5,0 2,1 8.152.373 10,7
2007-04 1.710.303 4,7 2,1 8.065.558 10,0
             
2007-03 1.701.364 5,3 2,0 8.002.530 11,1
2007-02 1.686.582 5,4 1,8 7.843.274 9,8
2007-01 1.682.234 5,0 1,7 7.811.254 9,8
             
2006-12 1.673.586 5,0 7.789.720 9,5

 *deutscher Beitrag, ohne Bargeldumlauf, in Mio. Euro, **Teuerung

  Quellen: Bundesbank (TUE303, TXI303), Destatis, Eurostat

 

Für M1 bis M3 definiert die Europäische Zentralbank:

M1: Sichteinlagen der Nicht-MFIs sowie Bargeldumlauf ohne die Kassenbestände der Kreditinstitute (MFIs);

M2: M1 plus Einlagen mit vereinbarter Laufzeit bis zu zwei Jahren und Einlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist bis zu drei Monaten;

M3: M2 plus Anteile an Geldmarktfonds, Repoverbindlichkeiten, Geldmarktpapieren und Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren.

Die schlimmste Steuer auf den Besitz von Geld ist die Inflation (Helmut Schlesinger)


38 Millionen Euro neue Finanzhilfen für Georgien und Afghanistan

04.09.2008

Mit acht Millionen Euro hilft Deutschland den Flüchtlingen in Georgien. Wie das Auswärtige Amt mitteilte, sollen mit den Geldern Fertighäuser als winterfeste Unterkünfte errichtet werden.

Geplant sind den Angaben zufolge etwa 350 Wohneinheiten in Leichtbauweise, die Unterkunft für bis zu 1800 Personen bieten sollen. Weiterhin hat Deutschland seine Finanzhilfen für den zivilen Wiederaufbau Afghanistans in diesem Jahr deutlich aufgestockt.

Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) sagte dem Land zusätzliche Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro zu. Damit erhöht sich der Gesamtbetrag der Bundesregierung für den Wiederaufbau Afghanistans in diesem Jahr auf 170 Millionen Euro.


Steuerzahlerbund: Pendlerpauschale ist keine Subvention

03.09.2008  

In einer Pressemitteilung des Steuerzahlerbundes zur Wiedereinführung der Entfernungspauschale fordert der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Dr. Karl Heinz Däke, die Politik auf, die Argumentation des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Kenntnis zu nehmen.

In einer Entscheidung vom Januar 2008 hätten die Richter des BFH festgestellt, dass es sich bei den Fahrtkosten von der Wohnung zur Arbeitsstätte ganz klar um Werbungskosten handelt und nicht um eine Subvention. Wenn der Berufstätige nicht zur Arbeit gelangt, so verdient er auch nichts, stellten die Richterdamals  klar. Diese Aufwendungen sind daher notwendig, um überhaupt Einkommen zu erzielen. Folgerichtig müssten die Aufwendungen auch steuermindernd berücksichtigt werden – und zwar ab dem ersten Entfernungskilometer.

Nach Ansicht des Steuerzahlerbundes lässt sich die Streichung der Pendlerpauschale durch die Politik besser verklaufen, wenn man sie als Subvention bezeichnet. 


Steinbrück und Koch gegen Rückkehr zur alten Pendlerpauschale

03.09.2008  

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) haben sich gegen eine Rückkehr zur alten Pendlerpauschale ausgesprochen.

In einem gemeinsamen Gastbeitrag für die "Süddeutsche Zeitung" schrieben sie, alle finanz-, sozial- und umweltpolitischen Überlegungen sprächen gegen eine Wiedereinführung der Subvention.

Steinbrück und Koch argumentierten, dass sich der Preisanstieg bei Benzin und Heizöl durch die Rückkehr zur alten Pauschale nicht abmildern lasse.


Die Teuerungsrate in der Eurozone im August bei 3,8%

03.09.2008

Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Vorausschätzung des EU-Statistikamtes Eurostat hervor. Im Juli hatte die Rate noch 4,0 Prozent betragen. Genauere Daten für die August-Inflationsraten will Eurostat am 16. September vorlegen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht Preisstabilität nur bei einem Wert von unter oder knapp bei 2,0 Prozent gewahrt.  

Übersicht:

Teuerung in der Eurozone % *
   
August 2008 -geschätzt- 3,8
Juli 2008 4,0
   
Juni 2008 4,0
Mai 2008 3,7
April 2008 3,3
   
März 2008 3,6
Februar 2008 3,3
Januar 2008 3,2
   
Dezember 2007 3,1

  * gegenüber Vorjahresmonat

Die schlimmste Steuer auf den Besitz von Geld ist die Inflation (Helmut Schlesinger)


Teuerung in Deutschland bleibt im August über 3%

03.09.2008

Die Teuerung in Deutschland verharrt trotz einer Entspannung bei den Preisen für Heizöl und Kraftstoffe auch im August über der Drei-Prozent-Marke. Die jährliche Inflationsrate betrug 3,1 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch auf Basis der Daten aus sechs Bundesländern mit. Zwar bedeutet dies aus Verbrauchersicht eine leichte Entspannung nach dem 15-Jahres-Hoch von Juni und Juli mit jeweils 3,3 Prozent.

Doch noch immer liegt die Inflationsrate deutlich über der Marke 2,0 Prozent, bis zu der die Europäische Zentralbank (EZB) Preisstabilität gewahrt sieht. Der niedrigste Wert für Deutschland in diesem Jahr war im April mit 2,4 Prozent erreicht worden.  

Übersicht:

Teuerung in Deutschland % *
   
August 2008 -geschätzt- 3,1
Juli 2008 3,3
   
Juni 2008 3,3
Mai 2008 3,0
April 2008 2,4
   
März 2008 3,1
Februar 2008 2,8
Januar 2008 2,8
   
Dezember 2007 3,1

  * gegenüber Vorjahresmonat

Die schlimmste Steuer auf den Besitz von Geld ist die Inflation (Helmut Schlesinger)



August 2008     Oktober 2008

Startseite > Abkassieren > September 2008