3 Euro retten seine Welt

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Finanzamtsbriefe

 

 

Meine Lieblingsbriefe habe ich rot markiert !

 

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"Nachdem wir die Schankerlaubnisgebühr, die Getränke-, Vergnügungs-, Mehrwert-, Einkommen-, Grundvermögen-, Gewerbeertrag-, Lohn-, Lohnsummen-, Kirchen-, Hunde- und Kapitalertragsteuer bezahlt, Beiträge zur Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, Familienausgleichskasse, Invaliden-, Angestellten-, Arbeitslosen-, Lebens-, Feuer-, Einbruch-, Unfall- und Haftpflichtversicherung, die Gebühren für Gas, Wasser, Elektrizität, Heizung, Müllabfuhr, Schornsteinfeger, Telefon, Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen, Gema usw. entrichtet haben, bleibt uns diesen Monat nur noch das Geld für diese Reklame übrig und Sie zu bitten, unser Unternehmen durch regen Besuch unterstützen zu wollen."

 

26

"Dass Sie die Kosten für die Beerdigung nicht anerkannt haben, ist eine Schweinerei. Sterben Sie einmal, dann werden Sie sehen, wie teuer alles ist.“

 

25

"... tut mir meine bisherige Steuerhinterziehung Leid. Da ich seitdem nicht mehr schlafen kann, schicke ich Ihnen hiermit einen Scheck über 10.000 DM zum Ausgleich meines Schadens. Sollte ich danach immer noch nicht schlafen können, schicke ich Ihnen den Rest.“

 

24

"Sehr geehrte(r) Herr/Frau Finanzbeamte(r),
dies war die erste Einkommensteuererklärung meines Lebens, und ich bin mächtig stolz auf mich, alle Vordrucke ausgefüllt zu haben. Ich hoffe, Sie gefällt Ihnen auch so gut. Verzeihen Sie mir eventuelle Fehler.

 

23

"... Ich habe nun so viele Formulare ausfüllen müssen, dass es mir bald lieber wäre, mein geliebter Ehemann wäre nicht gestorben.“

 

22

"Liebes Finanzamt,
ich sitze hier im schönen Schottland und gebe die Kohle aus, die eigentlich euch zusteht. Bitte nicht böse sein!“

 

21

"... es kann nicht sein, dass solche Kosten steuerlich keine Anerkennung finden. Seit der Trennung von meinem Mann wird jeder notwendige Verkehr durch meinen Rechtsanwalt erledigt.“

 

20

"... mein Steuerbescheid vom 11. August muss falsch sein, denn ich hatte eine Einkommensteuererstattung beantragt. Ihr Steuerbescheid endet aber mit einer Nachzahlung. Damit bin ich nicht einverstanden. Bitte nehmen Sie diesen zurück.“

 

19

"... halten wir an unserem Einspruch fest. Da aber die Steuerparagraphen, die ja nicht unbedingt dem Rechtsempfinden des mündigen Bürgers entsprechen müssen, auf Ihrer Seite sind, werden wir wohl bezahlen müssen. Buchen Sie diese Erträge einfach vom Konto 'Die Dummheit der Steuerehrlichen'."

 

18

"Im Veranlagungszeitraum konnte der Nutzungswert der Schwiegermutter mit 2.300 DM als dauernde Last berücksichtigt werden.“

 

17

Leider reicht mein IQ nicht für eine Steuererklärung und meine Finanzen nicht für einen Steuerberater aus.
Deshalb schicke ich ihnen die Unterlagen unbearbeitet zu ihrer Verfügung."

 

16

„Hiermit beantrage ich die Verlegung des Beginns der angekündigten Außenprüfung um mindestens drei Monate. Zurzeit bin ich mit Medikamenten wegen schwerer Erkältungskrankheiten so voll, dass ich nicht einmal einen Termin beim Zahnarzt wahrnehmen kann. Eine Brücke ist heraus gebrochen und mindestens ein anderer Zahn defekt Falls erforderlich, kann ich ein Digitalfoto fertigen und Ihnen zukommen lassen. Links oben habe ich keine Zähne mehr, die Fragmente müssen demnächst entfernt werden. Da ich weder links – dort fehlen oben faktisch alle Zähne – noch rechts – dort sind unten mehrere defekt – kauen kann, kann ich nicht richtig essen und es treten bereits Magenprobleme auf. In drei Monaten hoffe ich, die Situation wieder im Griff zu haben.“

 

15

"Nachdem wir 9 Monate schwanger waren, haben wir am 17.2. unseren Sohn Paul geboren. Wir bitten Sie, diesen Umstand bei der Eigenheimzulage zu berücksichtigen. Geburtsbescheinigung in Kopie anbei."

 

14

„Meine Frau ist zur Abgabe von Steuererklärungen nicht verpflichtet. Da sie sich nicht vom Finanzamt erpressen lässt, wird sie in Kürze nach Afrika zurückkehren, die Vorbereitungen dazu laufen schon. Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, dass Sie meine Ehe kaputt gemacht haben. Ich wünsche Ihnen, dass Sie keine Nacht mehr ruhig schlafen und bin davon überzeugt,, dass mein Wunsch in Erfüllung geht. Ich werde dazu meine magischen Kräfte verwenden.“

(Magier Paul Paulsen)

 

13

„Normalerweise nutzte ich auf dem Weg zur Arbeit einen zuverlässigen schwäbischen Pkw. Nun ersetzte aber eine (jüngere) Kollegin ihr „Mädchenmotorrad“ Kawasaki ER 5 durch eine Suzuki mit 100 ccm Hubraum. Um in dem gruppendynamischen Prozess meine Stellung als Platzhirsch zu bewahren, erschien es mir an diesem Morgen zwingend notwendig, mit meinem italienischen Motorradklassiker vorzufahren. Meine fehlende Fahrpraxis und Aufmerksamkeit an diesem Morgen im halbwachen Zustand führten zu diesem kleinen Rempler mit einem den Parkplatz kreuzenden Pkw.

Ich habe danach auf weiter Eitelkeiten dieser Art verzichtet und hoffe nun, dass diese Peinlichkeit zumindest mit ein wenig Steuerminderung versüßt wird.“

 

12

„Die Lohnsteuerkarte wurde versehentlich mit der letzten Wäsche mit gewaschen. Der dabei entstandene Klumpen liegt bei.“

 

11

Auf Nachfrage des Finanzamts an einen 50-jährigen Rechtsanwalt, wovon er bei seinen seit Jahren erklärten Verlusten denn eigentlich lebe, ging folgende Antwort ein:
„Ich werde von meiner in der Nähe wohnenden Mutter unterstützt, z. B. durch das Waschen der Wäsche. Darüber hinaus werde ich dort bestens versorgt.“

 

10

„Hiermit möchte ich mitteilen, dass ich zur Zeit nicht viel Vermögen mehr habe und daher die geforderten Steuern nicht zahlen kann.

Begründung:
1. Ich habe für meine 6 Kinder zur Unterstützung viel Geld ausgegeben für Hochzeiten und dergleichen.
2. Mein Sohn Franz ist nicht in der Lage zu arbeiten und ich muss ihn jeden Monat finanziell unterstützen.
3. Vom restlichen Geld habe ich eine Eigentumswohnung gekaut (vermietet).
4. Von meiner Rente bezahle ich die Ausgaben und die Raten für diese Wohnung.

Ich bitte Sie daher, alle noch einmal neu zu berechnen. Was ich an Einkommensteuer bezahlen soll, kann ich mir nicht leisten.“

 

9

„Ihre Anfrage vom 17.5. hinsichtlich meiner Einkünfte aus Kapitalvermögen beantworte ich wie folgt: Ich habe keine entsprechenden Einkünfte, ich habe bei meiner Bank die Zinsbefreiung beantragt.“

 

8

„Vile Jahre wir sint mit ristorante italiana in germania unt immer zufriden mit alle unsere libe Geste unt verdinst.
Wir jetzt nix mer wissen was solen machen.
Colleghe sagen wir mache gescheft kaputt bei finanzeamt. Wir nix musse alles eintrage in kassabuch.
Colleghe von andre ristoranti sagen das mus machen Steuerberater. Solen wir nehmen andere Steuerberater. Der mach Kassabuch so, damit Finanzeamt nix bekomen su vil.
Unsere Steuerberater sagen wir machen gut so mit eintrage.“

 

7

„Am 28. April habe ich eine „Umbuchungs-Mitteilung“ erhalten, die man nicht verstehen kann. Bitte teilen Sie mir nun mit, was und wie etwas „umgebucht“ worden ist. (...) Um 300 Brief-Korrespondenzen zu vermeiden bitte ich Sie herzlich, sehr deutlich zu erläutern, mit einem Deutsch das man deutlich verstehen kann.“

 

6

„Ich bin zur Abgabe der angeforderten Steuererklärung nicht verpflichtet, weil ich am 24.12.2002 verstorben bin.“

 

5

„Ihre Vollstreckungsankündigung vom 19.4. haben wir erhalten. Der von Ihnen angeforderte Betrag wird von uns voraussichtlich am 10.5. beglichen werden. Bis dahin bitten wir höflich um etwas Geduld. Wir drängeln ja auch nicht immer.“

 

4

„ (...) Ich bitte Sie inständig und von ganzen Herzen, von einer Strafe abzusehen und gelobe feierlich, die gewünschte Steuererklärung am nächsten Wochenende fertig zu stellen, egal wie das Wetter wird und was im Fernsehen läuft.“

 

3

"Peter Muck (Halle) macht viel Schwarzarbeit. Kontrolle wäre besser. Das ist ihr Job!“

 

2

„Ich muss Ihnen zu meinem Bedauern das beiliegende Formular zurückgeben, da ich nicht weiß, weshalb ich es ausfüllen soll. Ich habe an diesem, Ihrem Einkommensteuerdienst, keinerlei Interesse. Bitte streichen Sie meinen Namen aus Ihrer Kundenliste, denn dieses System verwirrt mich und ich weiß nicht, wer Ihnen meinen Namen als Interessenten genannt hat.“

 

1

„(...) der Staat wäre nicht pleite, wenn nur die wirklich Arbeitslosen Stütze kriegen würden. Herr Mustafa Mehmel fährt fünf Tage in der Woche Taxi, immer 12 Stunden ab 18 Uhr. Habe das am Bahnhof gesehen, an manchen Tagen fährt er auch am Tag. Das sind 45 Stunden in der Woche oder mehr. Der hat ein fast neuen Opel Astra mit seinem Namen an der Seite drauf. Fährt jedes Jahr in Urlaub und hat immer neu Klamotten an und kriegt noch Moos vom Amt. Wenn da der Staat Pleite macht, kein Wunder.“

 

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